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Neu: Automatisierte SSCC-Etikettenerstellung in Procuros

Karton mit aufgedrucktem SSCC-Versandetikett mit Absender, Lieferadresse und Barcodes

Wenn Sie an Handelspartner wie Rossmann, dm, Müller, Edeka, Zalando oder Douglas liefern, kennen Sie wahrscheinlich schon die Buchstaben „SSCC“ – „Serial Shipping Container Code“ (auf Deutsch: NVE – „Nummer der Versandeinheit“).

Hier ist das Problem, vor dem einen niemand warnt:

Immer mehr Handelspartner verlangen von Lieferanten, jede Palette und jeden Karton mit einem scannbaren SSCC-Barcode zu kennzeichnen und die genaue Liste dieser Codes digital (per API/EDI) zu übermitteln, bevor die Sendung eintrifft – als Teil des DESADV (Despatch Advice), auch bekannt als Advanced Shipping Notice (ASN). So kann das Lager des Handelspartners die Ware per Scan erfassen, anstatt jeden Karton manuell zu prüfen – ein echter Effizienzgewinn.

Für den Lieferanten ist das oft ein Albtraum.

Die meisten Marken – besonders solche, die im B2C-Bereich angefangen haben – brauchten das nie. Ihr ERP-System oder Fulfillment-Dienstleister kennt weder einen SSCC-Zähler noch einen Label-Generator. Also greifen Lieferanten heute zu einer von zwei manuellen Alternativen:

  1. Das eigene Web-Portal des Handelspartners nutzen (falls vorhanden), um die Packliste manuell zu erstellen und Labels zu drucken – was in der Regel nicht mehr funktioniert, sobald auf EDI umgestellt wird, da die meisten Handelspartner die Versandanzeige nicht aus zwei Quellen gleichzeitig annehmen (können).
  2. Ein eigenständiges Tool (wie GS1 Print) nutzen, um Labels manuell und von Grund auf zu erstellen, Bestellung für Bestellung – funktional, aber langsam, fehleranfällig, nicht skalierbar und häufig nicht konform mit den spezifischen SSCC-Label-Anforderungen der Handelspartner.

In beiden Fällen erledigen Sie am Ende von Hand genau die Arbeit, die EDI eigentlich abschaffen sollte.

Wir finden, das ist der falsche Weg. Deshalb haben wir eine automatisierte SSCC-Labelerzeugung direkt in Procuros integriert – als nativer Bestandteil des Versandanzeige-Prozesses, nicht als Zusatztool, für das Sie Ihren EDI-Prozess verlassen müssen.

Was das in der Praxis bedeutet:

  • Ein Packlisten-Builder, um die Transporteinheiten-Hierarchie (Kartons, Paletten usw.) exakt so abzubilden, wie physisch gepackt wurde
  • Automatische SSCC-Nummerngenerierung mit verwaltetem Zähler, sodass jeder Code garantiert eindeutig ist
  • Automatische Erstellung eines DESADV auf Basis der Packliste inkl. SSCC-Nummer(n) und automatische Übermittlung an den Handelspartner
  • Retailerspezifische Labelerzeugung, druckfertig und einsatzbereit
  • Unterstützung für eigene Lager und externe Logistikdienstleister (3PL) gleichermaßen – über unser Portal oder direkt per API aus Ihrem eigenen ERP-/WMS-System

Wir rollen das Feature aktuell mit ersten Kunden aus. Wenn SSCC-/NVE-Anforderungen in Ihrem Fulfillment-Prozess Zeit fressen, lassen Sie uns sprechen. Melden Sie sich bei unserem Team unter help@procuros.io oder hinterlassen Sie einen Kommentar.

🔗 Mehr über unser SSCC-Labels-Feature erfahren Sie auf unserer Website.

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