20.000+
verarbeitete Rechnungen pro Jahr
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weniger manueller Bearbeitungsaufwand
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Wie KoRo ein beidseitiges B2B-Netzwerk mit über 300 Handelspartnern betreibt

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Über das Unternehmen

KoRo ist einer der am schnellsten wachsenden Lebensmittelhersteller und -distributoren Europas und steuert komplexe Lieferketten mit über 300 Lieferanten und den größten Händlern Europas. Als Lebensmittelunternehmen, das über EDEKA, REWE, Carrefour und dm verkauft, bewegt sich KoRo in einem der vielschichtigsten Ökosysteme im B2B. Mit über 100 Mio. € Jahresumsatz, mehr als 300 Mitarbeitenden und rund 1,5 Mio. Kundinnen und Kunden in 17 Ländern hat KoRo eine schnell wachsende europäische Präsenz aufgebaut.

Mit dem Wachstum des B2B-Geschäfts, des Lieferantennetzwerks und der internationalen Präsenz steigt auch die Zahl der Transaktionen in beide Richtungen: Einkauf bei Hunderten von Lieferanten und Verkauf an ein wachsendes Netzwerk von Händlern.

Um das weitere Wachstum zu unterstützen, hat KoRo Automatisierung zur unternehmensweiten Priorität gemacht – mit dem Ziel, repetitive manuelle Arbeit zu reduzieren und Prozesse aufzubauen, die nachhaltig mit dem Unternehmen skalieren.

Herausforderung

KoRo steht im Zentrum eines komplexen Handelsnetzwerks: Hunderte Lieferanten auf der einen Seite und die meisten der größten Händler Europas auf der anderen.

Auf der Einkaufsseite lief die Zusammenarbeit mit Lieferanten noch weitgehend per E-Mail. Bestellungen wurden als PDFs verschickt, Bestätigungen kamen in unterschiedlichen Formaten zurück und gingen in vollen Postfächern leicht verloren. Mitarbeitende übertrugen bestätigte Mengen und Liefertermine manuell in Microsoft Business Central. Bei rund 300 Lieferanten mit unterschiedlichen technischen Möglichkeiten war es teuer, zeitaufwendig und nicht effizient skalierbar, jeden Lieferanten einzeln anzubinden.

Auf der Vertriebsseite musste KoRo die EDI-Anforderungen großer Händler erfüllen und wachsende Volumen an Bestellungen, Auftragsbestätigungen, Lieferavis, Rechnungen und Gutschriften zuverlässig über verschiedene Systeme und Formate hinweg austauschen.

Als Lebensmittelhersteller und -distributor mit komplexen Lieferketten steht KoRo vor besonderen Herausforderungen: Produktspezifische Informationen müssen mit Lieferanten ausgetauscht werden – von Verpackungs- und Etikettierungsvorgaben bis hin zu Anforderungen an Mindesthaltbarkeit und Qualität. Diese Informationen manuell mit Hunderten von Lieferanten abzustimmen, verursacht erheblichen operativen Aufwand und Reibungsverluste.

Lösung

Mit steigenden Transaktionsvolumen entschied sich KoRo für Procuros als KI-native Konnektivitätsschicht zwischen Microsoft Business Central und dem gesamten Handelsnetzwerk – für Lieferanten und Händler gleichermaßen.

Auf der Einkaufsseite bindet sich KoRo einmal an Procuros an, statt Hunderte Lieferanten einzeln zu integrieren. Lieferanten können je nach technischen Möglichkeiten über unterschiedliche Kanäle und Formate kommunizieren, während Bestellungen, Bestätigungen sowie Änderungen an Mengen oder Lieferterminen als strukturierte Daten erfasst, validiert und automatisch in Business Central übertragen werden.

Auf der Vertriebsseite verbindet Procuros KoRo mit seinen Handelskunden und ermöglicht den digitalen Austausch von Bestellungen, Auftragsbestätigungen, Lieferavis, Rechnungen und Gutschriften. So erfüllt KoRo die EDI-Anforderungen der Händler, ohne für jeden Händler eine eigene Integration pflegen zu müssen.

Procuros bringt außerdem lebensmittelspezifische Anforderungen direkt in die Lieferantenprozesse von KoRo. Verpackungs- und Etikettenreferenzen werden mit den einzelnen Bestellungen übermittelt. So erhalten Lieferanten die richtigen Vorgaben, ohne Zugriff auf KoRos interne Produktsysteme zu benötigen oder manuell nachfassen zu müssen.

Damit entsteht die Grundlage für branchenspezifische Automatisierung in der Lebensmittelindustrie: die Ausweitung strukturierter Kommunikation auf Qualitätsdokumentation, EUDR-Rückverfolgbarkeitsdaten und Lieferantenzertifikate – entscheidend für Lebensmittelhersteller, die regulatorische Komplexität in europäischen Märkten bewältigen müssen.

Procuros hat uns enorm viel manuelle Arbeit abgenommen und uns eine einzige verlässliche Datenquelle gegeben – das war für uns ein echter Game Changer. In Lebensmittellieferketten kann eine fehlende Bestätigung, eine geänderte Menge oder eine verspätete Lieferung schnell zum Verfügbarkeitsproblem werden. Mit Procuros bündeln wir die Kommunikation mit Lieferanten und Händlern in einem strukturierten Prozess rund um Business Central, sodass sich unsere Teams auf die Themen konzentrieren können, die wirklich etwas bewegen.
Matthias Hoffmann
Director Accounting & Tax

Ergebnisse

KoRo skaliert sein B2B-Geschäft nicht mehr über immer mehr Integrationen, Postfacharbeit und manuelle Abstimmung, sondern über ein wiederholbares Betriebsmodell, bei dem nur noch Ausnahmen Aufmerksamkeit erfordern.

Mit über 300 angebundenen Handelspartnern kann KoRo die Zusammenarbeit mit Lieferanten standardisieren, ohne jede neue Geschäftsbeziehung zu einem weiteren Integrationsprojekt zu machen. Gleichzeitig automatisiert Procuros die Prozesse für fünf zentrale Dokumenttypen: Bestellungen, Auftragsbestätigungen, Lieferavis, Rechnungen und Gutschriften.

Lieferantenbestätigungen und Änderungen verteilen sich nicht mehr auf fragmentierte Postfächer und manuelle Abläufe. Die Teams können sich auf die Ausnahmen konzentrieren, die wirklich Aufmerksamkeit erfordern. Für ein Lebensmittelunternehmen mit langen Vorlaufzeiten, Teillieferungen und produktspezifischen Anforderungen bedeutet das mehr Transparenz und Kontrolle darüber, ob Waren wie geplant ankommen.

Nach mehr als einem Jahr im Live-Betrieb ist Procuros zu einer grundlegenden Infrastruktur für KoRo geworden – fest verankert im täglichen B2B-Geschäft mit Lieferanten und Händlern.

Als Nächstes arbeiten KoRo und Procuros an zunehmend autonomen B2B-Prozessen – mit Automatisierung für Rechnungsprüfung, Stammdaten und durchgängige Business-Central-Workflows.